Schlossbesuch und Dudelsackflöten
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Heute steht ein Besuch von Blair Castle auf dem Plan. Vorbei geht es durch das kleine, verschlafene Städtchen Kinloch Rannoch bis kurz vor Dunalastair. Vorbei geht es es über die B847 am Tay Forest Park entlang.
Kurz vor Trinafour stoppen wir und
werfen einen Blick auf den 'schlafenden Riesen', einer Bergkette, die einem
auf dem Rücken liegenden Riesen ähnelt. Es heißt, solange
der Riese dort schlafend wacht, ist das gesamte Gebiet um den Loch Rannoch
geschützt. |
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Vorbei am beeindruckenden Glen Errochty geht es weiter über
Struen und Calvine zum weißen Schloß Blair Castle bei Blair Atholl.
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Eine beindruckende Waffensammlung begrüßt uns gleich
am Eingang. Kurioserweise führt ein junger Schwede, der gerade hier jobt, uns Deutsche durch ein schottisches Schloß und erzählt uns in astreinem Deutsch alles mehr oder weniger Interessante über das Lotterleben des Großadels.
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Leider ist das Photographieren im Schloß verboten, so dass mir nur wenige Bilder gelingen, ohne von den Wachen abgeführt zu werden.
Es heißt, hier liegt Diana begraben und wir machen uns auf
die Suche. Enttäuscht erreichen wir eine Statue von Diana, der Göttin
der Jagd - das nennt man Touristenfalle.
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Die Bagpiperin hat es uns angetan und wir beschliessen, wenn schon
nicht einen ganzen Dudelsack, so doch wenigstens eine Dudelsackflöte
zu erstehen. Bei Killiecrankie an der A9 machen wir kurz Halt und erfahren einiges über den berühmten 'Pass von Killicrankie', ein Meisterwerk der Baukunst. Endlich in Pitlochry angekommen, gibt es zur Stärkung 'Fish 'n Chips' in dem kleinen Fish & Ships Laden Ardchoille für 3,85 Pds.
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Bei den gesalzenen Preisen auf der britischen Insel sind wir kurz
darauf erstaunt eine Dudelsackflöte für 5,99 Pds zu finden. Wir
nehmen gleich zwei davon, man kann nie genug davon haben. Das Erlernen des Dudelsackspielens erfordert übrigens 7 Jahre Übung, eine Flöte hoffentlich etwas weniger. Martina konnte die 'Dancing Queen of Aberdeen' schon nach wenigen Stunden mit hohem Erkennungswert spielen.
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Wir gehen ein Stückchen weiter am Bahnhof vorbei und besuchen die Spielhalle neben einem kleinen Vergnügungspark für Kinder. Magisch zieht uns ein Münzautomat an, der uns schon vor Jahren in London beinahe ruinierte: man wirft 10 Pence Stücke ein und hofft, dass sie die weiter unten, hinter einer Glasscheibe liegenden Münzen, soweit vorgeschoben werden, dass sie als Gewinn durch den Münzschacht herausfallen. Die Münzen liegen so dicht an der Kante, dass wir überzeugt sind, beim nächsten Wurf gehören sie uns. Nach ein paar Minuten besitzen wir nur noch 2 Pfund und die werfen wir in ein Autorennspiel. Ausgerechnet unser Jüngster gewinnt alle Rennen.
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Dann sind wir pleite und besuchten die 'Fish Ladder'. Hier staut sich der Loch Fiskally und über 'Treppen' in Form von Rohren können die Fische in den tieferliegenden River Tummel schwimmen. Am
Festival Theatre vorbei erreichen wir eine witzige, grüne Hängebrücke
über den River Tummel. Sie schwankt und trotz eines Verbotsschildes
schaukeln wir hin und her. Dann neigt sich der Tag dem Ende entgegen und
wir fahren zurück über die A9 ins Quartier. |